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Unser Konzept

Auftrag der Bildung ist es Individuen zu befähigen, sich vom behandelten Objekt zum handelnden Subjekt zu emanzipieren!

Heinz-Jürgen Rickert

Das Climate Action Project (eine Initiative der Internationalen UNESCO-Schulkoordination in Paris) beabsichtigt die nachhaltige Implementierung des Themenkomplexes Klimawandel in den Schulalltag. Hiermit leisten die UNESCO-Schulen ihren Beitrag zur Weltklimakonferenz sowie zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen. Insgesamt partizipieren über 250 UNESCO-Schulen aus 25 ausgewählten Ländern am Climate Action Project (nachfolgend mit CAP abgekürzt). Für die Umsetzung des CAPs sind die teilnehmenden Länder aufgrund der jeweils divergenten Voraussetzungen selbst verantwortlich.

In Deutschland nehmen 26 Pilotschulen aus dem UNESCO-Netzwerk teil. Verantwortlich für die Organisation sind die beiden vom niedersächsischen Kultusministerium abgeordneten (und von der Deutschen UNESCO-Kommission bestätigten) Projektkoordinatoren Heinz-Jürgen Rickert und Tobias Rusteberg, unterstützt von Philip M. Pankow als Projektassistenten. Eine umfangreiche Unterstützung der Autostadt Wolfsburg (finanziell und inhaltlich) ermöglicht die Realisierung des CAPs.

Die deutsche Umsetzung des Projekts verfolgt einen holistischen Ansatz. Mit diesem sollen die teilnehmenden Schulen demokratisiert, das World Action Program umgesetzt und die Grundstrukturen in folgenden vier Feldern transformiert werden (s. hierzu auch Whole-School-Approach): Schulleitung und -organisation, Lehren und Lernen, Einrichtungen und Partnerschaften. Somit werden SDG 13 (Climate Action), SDG 4 (Quality Education) und die Handlungsfelder des Weltaktionsprogramms 4 (Stärkung und Mobilisierung der Jugend) und 6 („Building Community and Partnerships for Learning and Teaching“) miteinander verknüpft.

Die teilnehmenden Schulen unterscheiden sich in ihren Schulformen und sind im gesamten Bundesgebiet verteilt. Es nimmt eine Grundschule sowie eine BBS teil, außerdem partizipieren mehrere Oberschulen und Gymnasien. Der Transformationsprozess wird somit in verschiedenen und bundeslandspezifischen Determinanten umgesetzt. Einige Schulen, die in der gleichen Region angesiedelt sind, haben hierzu lokale Netzwerke gegründet. Zudem finden jährlich zwei nationale Tagungen statt. Internationale Austausche mit Partnern aus dem globalen Süden sind angedacht.