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Archiv

Im Archiv findet sich eine Übersicht über die erste Projektphase.

Tagungen

Unser Weg

Der Anfang

Klimawandel als Thema im Schullaltag

Das Climate Action Project (CAP) wurde von der internationalen UNESCO-Schulkoordination in Paris initiiert. Es zielt darauf ab, die teilnehmenden Schulen zu Modell-Lernorten zu transformieren. Die Themen Klimawandel, Umweltschutz, Demokratie und Nachhaltigkeit sind inhaltliche Schwerpunkte. Inspiration zur Umsetzung bietet der Getting-Climate-Ready-Guide der UNESCO mit Fokus auf den Whole-School-Approach.

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Ein internationaler Ansatz

CAP-International

Insgesamt nehmen über 250 UNESCO-Schulen aus 25 ausgewählten Ländern teil, wobei die konkrete Umsetzung des Projektes in Abhängigkeit zu den nationalen Strukturen und Gegebenheiten variiert. Weil der Klimawandel kein Thema ist, das vor Landesgrenzen halt macht, stand für das deutsche Netzwerk schnell eine internationale Ausrichtung fest. Daher wurde eine enge Kooperation mit Ländern des afrikanischen Kontinents begonnen.

Ein internationaler Ansatz

CAP-International

Insgesamt nehmen über 250 UNESCO-Schulen aus 25 ausgewählten Ländern teil, wobei die konkrete Umsetzung des Projektes in Abhängigkeit zu den nationalen Strukturen und Gegebenheiten variiert. Weil der Klimawandel kein Thema ist, das vor Landesgrenzen halt macht, stand für das deutsche Netzwerk schnell eine internationale Ausrichtung fest. Daher wurde eine enge Kooperation mit Ländern des afrikanischen Kontinents begonnen.

Wer sind wir?

CAP-Germany

Die partizipierenden Schulen aus Deutschland entstammen dem UNESCO-Schulnetzwerk. Von der Grundschule bis zur BBS sind sämtliche Schulformen im CAP-Germany vertreten. Zweimal jährlich stattfindende nationale Tagungen schaffen direkte Austauschmöglichkeiten zwischen den Teilnehmenden. Sie werden durch das CAP-Germany Team in Kooperation mit der Inszenierten Bildung der Autostadt Wolfsburg vorbereitet. Die Autostadt Wolfsburg ermöglicht die Umsetzung des Projektes durch eine breite finanzielle Förderung.

Unser Konzept
Wie setzen wir das um?

Ganzheitliche Transformation von 22 Pilotschulen

Die deutsche Umsetzung des CAPs verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Das heißt „Climate Action“ wird nicht als ein Themenfeld unter vielen in einem isolierten Projekt behandelt. Stattdessen sollen sich die Schulen grundlegend im Sinne des Whole-School-Approaches verändern. Wichtig ist, dass möglichst die gesamte Schulgemeinschaft in diesem Prozess mitgenommen wird und die Möglichkeit zur Partizipation erhält.

Wie setzen wir das um?

Ganzheitliche Transformation von 22 Pilotschulen

Die deutsche Umsetzung des CAPs verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Das heißt „Climate Action“ wird nicht als ein Themenfeld unter vielen in einem isolierten Projekt behandelt. Stattdessen sollen sich die Schulen grundlegend im Sinne des Whole-School-Approaches verändern. Wichtig ist, dass möglichst die gesamte Schulgemeinschaft in diesem Prozess mitgenommen wird und die Möglichkeit zur Partizipation erhält.

Unser Fokus

17 Nachhaltigkeitsziele

Das Climate Action Project fokussiert sich auf die Arbeit mit den folgenden Nachhaltigkeitszielen der 2030-Agenda, die miteinander verknüpft werden: SDG 13 (Climate Action), SDG 4 (Quality Education) und die Handlungsfelder des Weltaktionsprogramms 4 (Stärkung und Mobilisierung der Jugend) und 6 (Building Community and Partnerships for Learning and Teaching).

Das Projekt in Zahlen

22

Schulen

6

Nationale Tagungen

100

Mut zur Veränderung

Deklaration des CAP-Netzwerks

verabschiedet am 16. November 2019

Jede Schule entwickelt Maßnahmen zur Erreichung des Whole-School-Approachs und hält diese in einem Klimaschutzplan fest. Dieser wird jährlich evaluiert und aktualisiert.

Dabei verstärken die CAP-Schulen den Austausch untereinander, indem sie in Workshops und Fortbildungen voneinander, externen Experten und Referenten lernen, ihr Wissen teilen und vertiefen.

Diese Arbeitsstruktur wird auf kommunaler, regionaler und schulischer Ebene angewandt, um Projekte effizient umzusetzen. Dazu kooperieren die Schulen u. a. mit NGOs, um Projekte bestmöglich zu realisieren.

Um unsere Arbeit zu verbreiten, betreiben wir Öffentlichkeitsarbeit auf individuelle Art und Weise.

Die Entwicklung des CAP. Darstellung  von Angelika Schweitzer, Autostadt.

Organisationsteam

Phase I

Philip Miles Pankow

Projektkoordination

Der Berliner Student ist seit seiner UNESCO-Schulzeit nicht nur Rezipient, sondern auch aktiver Gestalter der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So hat er schon früh an interkulturellen Projekten in diversen Ländern partizipiert, die niedersächsische Schüler*innenschaft auf Podien und Kongressen in vielfältigen Kontexten vertreten und mit vollem Einsatz für die Stärkung der schulischen Rechte von Jugendlichen gekämpft.

Spiritus Rector war und ist -damals wie heute- Heinz-Jürgen Rickert, mit dem er seit vielen Jahren eine intergenerative Lernpartnerschaft pflegt. In Rickerts Kernteam bei der Berliner UNESCO-Bundeskoordination begleitete Pankow UNESCO-Projekte mit großem Verantwortungsbereich und wirkte intensiv in der Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung zahlreicher innovativer Bildungsformate im In- und Ausland mit.

Sein Fazit: „Wir brauchen in der Bildung einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel! Das heißt auch, wir müssen uns radikal von althergebrachten Denkmustern emanzipieren. Die Schulen des Climate-Action-Netzwerks demonstrieren beispielhaft wie das aussehen kann."

Heinz-Jürgen Rickert

Projektleitung

Von den Spitzen der Bundespolitik bis zur Basis des Schulalltags ist dem ehemaligen Nationalkoordinator der UNESCO-Projektschulen und heutigen Schulleiter das Bildungswesen durch und durch vertraut. Seine Vision von Schule ist glasklar: Schüler*innen ernst nehmen und mit ihnen jenseits von Zwang, lernpartnerschaftlich zu Erkenntnissen gelangen.

Die zahlreichen von ihm initiierten sowie mitentwickelten internationalen UNESCO-Projekte und innovativen Bildungsformate, wie der Euro-Arabische-Dialog, die Deutsch-Afrikanische Jugendakademie oder das Start Up Project, fokussieren neben dem interkulturellen Dialog, Nachhaltigkeit und Jugend-Empowerment auch Themen der Bildungsgerechtigkeit. Hochwertige Bildung, so Rickert, muss raus aus ihrer elitären gesellschaftlichen Blase. Folglich hat er in seinem Turnus als Bundeskoordinator die Jugendpartizipation drastisch erhöht und die qualitative Entwicklung des UNESCO-Netzwerks klar nach vorn getrieben.

Für die CAP-Schulen heißt das: in individuellen Prozessen das Projekt zur modellhaften Struktur entwickeln. Hierzu muss laut Rickert, „die gesamte Schulgemeinschaft einbezogen werden und verstehen, dass Veränderung nicht bloß in ihrem Interesse liegt, sondern auch im Wesentlichen von ihr gesteuert wird.“ Viele Projekte aus dem CAP zeigen exemplarisch, dass es funktionieren kann.

Tobias Rusteberg

Projektleitung

In einer Welt, die zunehmend von Gräben zwischen Gemeinschaften und Kulturen geprägt ist, bedarf es neuer Zugänge, um das Zusammenleben auf einer friedlichen Basis positiv zu gestalten. Folglich identifiziert sich Tobias Rusteberg nicht bloß als Lehrer, sondern ebenso als Brückenbauer.

Mit seiner Osteroder UNESCO-Schule blickte er 2014 über den Tellerrand und initiierte mit dem senegalesischen Lehrer Elhadj Diouf aus Kaolack eine internationale und vielfach beachtete Partnerschaft. Die Brücke in den Senegal lädt seither die Harzer Schulgemeinschaft zu Perspektivwechseln in Kaolack ein und bereichert die gesamte Kommune vice versa.

Das Projekt-Baumaterial bestand in diesem Fall aus Herz, exzellenter Vernetzung und kluger Planung, die dem Projekt eine eigendynamische Entwicklung ermöglichte: Die menschengetragene Brücke hat einen steinfesten Sockel erhalten.